Fürs erste.

Turret

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POLYGON – Meine Spielehits des Jahres 2010

Eigentlich sollte hier ja eine Liste sein, eine Top 10 der Spiele, welche mich dieses Jahr begeistern konnten. Knallhart in einer Reihenfolge, nur ein richtiger Gewinner. Eigentlich…

Doch dann kam Polyneux kurzerhand auf die Idee, selber einen Award zu vergeben. DAS Lieblingsspiel der deutschsprachigen Blogs zu suchen. Einen Award zu kreieren, ich zitiere mal den Levelboss, “…der weder von bezahlten Redakteuren vergeben wird, noch vom Fan-Mob, dem lediglich die Wahl des Offensichtlichen aus einer vorgegebenen Liste, zusammengestellt von bezahlten Redakteuren, gegeben wird”. Und so war der POLYGON-Award geboren, welcher sich auch rasch auf den Blogs verbreitete. Natürlich sprach mich diese Idee auch sofort an, nicht zuletzt da ich von den bisherigen Awards recht enttäuscht war, einer kam mit extrem fragwürdigen Resultaten und Nominierungen daher, kommerzialisiert und peinlich, ein anderer Award wurde nur am Rande erwähnt, ohne viel Tamtam und Infos, was die Spiele auch nicht verdienten. Genau dies wird soll nun aber beim Polygon-Award nicht passieren, perfekt also. Zudem könnten für mich durch diese Aktion ein paar Seitenaufrufe herausspringen, noch besser. Und somit möchte ich mich nun auch diesem Projekt anschliessen, genug geredet, hier sind meine Nominierungen: Weiterlesen

Seacrest County – Der Ort mit dem grössten CO2-Ausstoss!

Vergessen Sie alle anderen Städte in welchen Sie vorher in Konflikt mit dem Gesetz gekommen sind, oder versucht haben dieses zu vertreten, denn Seacrest County ist der Ort für alle Freunde des illegalen Strassenrennens oder des Gesetzes, in allen Punkten. Nebst 160km befahrbarer Strecke, eingefügt in eine wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft mit Abkürzungen und Gebäuden (Sie sind herzlich eingeladen sich in unserer Gallerie ein Bild zu machen), einer eigenen Radiostation welche Sie mit den passenden Songs beglückt (von Chiddy Bang über 30 Seconds to Mars zu Travie McCoy. Unser Angebot ist zwar klein, aber fein.) und den besten, schönsten und schnellsten Autos von welchen Sie bisher nur träumen konnten, bieten wir eine exklusive Neuheit: Den Autolog. Jeder Fahrer in Seacrest County ist automatisch Mitglied dieses Features, welches ihm erlaubt Fotos zu teilen, Kommentare zu schreiben und über seine neuesten Erfolge zu prahlen. Mit dem Autolog können Sie ihr Facebook-Profil also getrost löschen! Er informiert Sie sogar wann ein Freund ihre Zeit unterboten hat, und mit einem Tastendruck können Sie diese in Angriff nehmen. Rechnen Sie viel Zeit ihres Lebens ein, denn dieses Feature wird süchtig machen, und Sie immer wieder nach Seacrest County zurückkehren lassen!

Auch sonst bieten wir viel für Sie und ihre Freunde. Fahren Sie auf unseren vorgegeben Strecken gegeneinander, oder teilen Sie sich in Racer und Cops auf, und bekämpfen Sie sich gegenseitig mit Spike-Strips, EMPs, Turbos und vielem anderen, bis zum Tod Crash. Verbringen Sie eine unvergessliche, herausfordernde und adrenalinfördernde Zeit mit ihren Freunden, glauben Sie uns, es wird ihnen gefallen! Und dies ist noch lange nicht alles. Wer unseren Bürgermeister kennt, wird wissen dass dieser wohl schon mit Hochdruck an neuen Strecken, Wagen, Verbesserungen und anderen Überraschungen arbeitet, welche dann später in unserem Shop erworben werden können.

Kommen Sie also nach Seacrest County, und machen Sie den Ort als Racer unsicher oder als Polizist sicherer, ohne unnötiges Tunen, Verzieren und anderem Krims-Krams. Hier konzentriert man sich aufs wesentliche. Fliehen und Verfolgen. Crashen und rammen. Und vor allem: Speed. Wie in den guten alten Zeiten. Worauf also noch warten? Buchen Sie ihren Aufenthalt jetzt, Sie werden es nicht bereuen!

The enslaved Prince of Persia

Um es gleich vorneweg zu sagen: Enslaved sieht affengeil aus. Ich fange immer noch an zu sabbern wenn ich nur daran denke (und weiss Gott, ich bin grundsätzlich keine Grafikhure, die Wii hat mich anders gelehrt), aber es gibt einfach Spiele die mich aufgrund des Stils (Mirror’s Edge), des Settings (Apokalyptisch oder Postapokalyptisch bitte, à la Disaster: Day of Crysis), oder aufgrund der Details (Bioshock) mit offener Kinnlade vor dem Schirm stehen lassen. Und Enslaved erfüllt alle diese Eigenschaften, ein unglaubliches, wunderschön überwuchertes postapokalyptisches New York, welches sich dann mehr und mehr Richtung Steampunk bewegt, detailreiche, toll konstruierte Roboter, nette Lichteffekte, und so weiter. Alles ist da. Selbst die Kamera (welche keine grossen Scherereien macht) hat stellenweise sehr interessante Winkel auf Lager. Umwerfend.

Auch umwerfend sind die zwei Protagonisten, Trip und Monkey, welche zusammen mit der Story der Grundkern des Spieles sind. 150 Jahre von heute wird die Welt von Robotern beherrscht, die Menschen werden versklavt und sorgen in Fabriken und Minen für Nachwuchs bei den Robotern. Und hier fängt das Spiel auch an, unsere zwei Protagonisten finden sich auf einem Sklaventransportschiff wieder, und beiden gelingt die Flucht. Für Monkey, der Mann mit Muskeln auf den Muskeln, kommt es hingegen noch schlimmer, denn Trip, eine Computerspezialistin und Hackerin, hat ihm ein schmuckes Stirnband angelegt, welches ihn wieder zum Sklaven macht. Entfernt sich Monkey zu weit von Trip, oder stirbt sie, stirbt auch er. Auch Befehle können aufgezwungen werden, und so bleibt ihm nichts anderes übrig als ihrem Wunsch zu folgen und sie nach Hause zu bringen…

Und nicht nur die Story ist interessant, auch die Charaktere an sich. Monkeys Bewegungen sind unglaublich flüssig und natürlich, die Mimik ist bei beiden Charaktern unglaublich realistisch und zu all dem sind sie auch noch toll synchronisiert, im Englischen UND im Deutschen (eine Seltenheit an sich). Dies alles löst glaubhafte Emotionen aus, und man fühlt sich immer mehr verbunden mit den beiden.

Doch kommt all die schöne Grafik und Animation kommt leider auch mit einem hohen Preis: Die Unreal-Engine, welche für Enslaved verwendet wurde, scheint total überfordert zu sein, die Framerate geht in die Knie, das Spiel ruckelt oftmals wie Sau. Auch wird das Bild regelmässig zerissen (Tearing), und auch sonst sieht man manchmal wie das Spiel die Landschaft noch im Nachhinein scharf zeichnet. Und ob all dies nicht auch noch genug wäre, kommen auch noch Glitches vor. Manche sind nicht tragisch (so  wachsen die Haare von Trip in sie hinein und weiter unten wieder hinaus), andere zwangen mich dazu vom letzten Checkpoint aus wieder zu starten (hauptsächlich irgendwo stecken bleiben). Die recht langen Ladezeiten tragen auch zu dem schlussendlich schlechten technischen Eindruck ab.

Doch, jetzt mal Story und Atmosphäre beiseite, wie ist das Gameplay? Dieses läuft ganz einfach ab: Klettern, Kämpfen, dazwischen Story. Ab und zu schauen noch “Rätsel” vorbei, welche aber überhaupt nicht fordern. Und damit sind sie nicht allein, die Kletterpassagen fordern auch nicht, mit dem Analogstick in die Richtung der glänzenden Objekte gezeigt, A gedrückt und fertig. Klar, so gehts etwa auch bei Assasin’s Creed zu, doch dort gibt es die Möglichkeit den falschen Weg zu wählen, und in den Abgrund zu stürzen. Bei Enslaved nicht. Auch ist vieles gescripted, es herrscht nicht oft genug ein richtiger Zeitdruck sich fortzubewegen (und Gründe dazu gäbe es zu genüge). Freut man sich anfangs noch ein wenig darüber, vermisst man später doch ein wenig die Herausforderung.Warum man hier mit Kinderhandschuhen angefasst wird, bei den Kämpfen hingegen nicht, ist mir ein Rätsel. Denn die Kämpfe sind an sich deutlich taktischer. So gibt es Bots mit Gatling-Guns, mit Stromschüssen, flinke, langsame, mit Schild, ohne Schild. Manche sind sogar defekt, was erlaubt sie als Waffe gegen andere Roboter zu benützen. Wie und wen man zuerst attackiert ist wichtig. Und auch die Bosskämpfe sind ähnlich genial gemacht. Wenn sich die Kämpfe jetzt nur besser spielen lassen würden…es gibt zwar auch Upgrade-Möglichkeiten, doch tragen sie nicht viel zur Vielfalt bei, da es fast keine neuen Moves zu kaufen gibt. Die Kämpfe sind demnach recht langweilig, der X-Knopf wird zu Tode malträtiert, und dass war es.

Leider verschenkt Enslaved zusammenfassend zu viel Potential. Zu den oben genannten Punkten kommt auch noch hinzu dass die recht amüsanten Hoverboard-Passagen viel zu wenig vorkommen, und Trip an sich wird komplett nicht ausgereizt. Schutz braucht sie viel zu selten, und auch die anderen Funktionen des Stirnbands, wie z.B. das Kommandieren, werden kaum genutzt. Das ganze Spiel scheint recht unfertig zu sein. Und trotzdem hat es mich mit seinen kurzen 8 Stunden bestens unterhalten. Wie schon der Grobi gesagt hat, manche Spiele machen auf dem Blatt keine gute Figur, doch können sie trotzdem sehr gut unterhalten.

Will man es kurz Ausdrücken: Das Game spielt sich etwa wie PoP: The Forgotten Sands. Nur mit Robotern anstatt Monstern. Und als Schauplatz dient nicht der überwucherte Orient, sondern das überwucherte New York. Wer also an PoP seine Freude hat, sollte auch hier auf seine Kosten kommen. Auch Freunde von einer guten Story und glaubwürdigen Charaktern werden ihren Spass haben. Leute die hingegen mehr auf Umfang, und Spiele mit viel und tiefem Gameplay stehen, sei eher davon abgeraten, oder sollten Probe spielen.

P.s. 1: Meine teils fragwürdigen Ausdrücke sollten als Wortwitz zu verstehen sein, Spieler des Games werden es hoffentlich sehen.

P.s. 2: Zum dritten Charakter, Pigsy, sage ich absichtlich nichts, denn ich mochte ihn nicht, er kommt erst spät im Spiel vor, und wichtig ist er auch nicht. Alles Gründe ihn zu ignorieren (und das kommende DLC über ihn auch).

Your mother ate my dog!

Als ich mir Dead Rising 2: Case Zero für schlappe 400 Points erworben habe, dachte ich mir nicht viel dabei. Haufenweise Zombies, haufenweise (zum Teil lächerlich unterhaltsame) Wege sie umzubringen, haufenweise Blut. So kannte ich es vom Vorgänger, und auch ein wenig von der Wii-Version (welche ich absichtlich nicht als Vorgänger bezeichne, Gott, war die Version schlecht).

Und ja, dies ist alles drin. Die Zombies werden mit allen möglichen Alltagsgegenständen (meine Lieblingswaffe ist ja die Zeitung) ins Jenseits befördert, da spritzt das Blut in alle Richtungen, und die riesige Masse an Zombies ist für manche sicherlich ein Grund zur Freude (bei mir eher für Panik). Ja, diese kleine, 840 MB grosse “Demo” von Dead Rising 2 scheint sogar eine Story zu haben, sogar eine recht gute und unterhaltsame (was für solche Spiele eher erstaunlich ist). Und die Dialoge mit den anderen Menschen sind auch eine nette Abwechslung. Technisch gibt es auch nicht viel zu meckern, die Grafik ist gut, aber auch nicht Top. Alles nicht schlecht, doch gibt es keinen Grund auf die guten Seiten einzugehen und diese in den Himmel zu loben, denn verdient haben sie es nicht, meiner Meinung nach.

Vielmehr möchte ich mir die Fehler anschauen. Und davon hat es in meinen Augen viele. Sehr viele. Da wären zum einen die Ladezeiten, welche länger zu sein scheinen als die Werbepausen auf Prosieben. Gut, um über 2000 Zombies auf den Schirm zu zaubern braucht es Zeit, kann man wohl noch verschmerzen. Doch diese Anzahl ist auch ein weiterer Kritikpunkt für mich: Man kann in dem Game nicht aufräumen. Frühlingsputz scheint unmöglich. Nur zu gerne würde ich z.B eine ganze Strasse von allen Zombies befreien, doch die Mistdinger kriechen aus allen Ecken, hören gar nicht auf zu respawnen, selbst nach 20 Minuten Gemetzel war kein Ende in Sicht. Manche mögen dies, ich hätte es gerne etwas realistischer. Die Zombiemasse verursacht auch noch einen weiteren Kritikpunkt: Die Framerate. Laut den meisten Reviews bleibt sie stabil, für mich hat es allerdings ab und zu geruckelt. Verschmerzbar, da es nicht richtig stört. Stören tut aber das neue Zeitlimit, welches vor sich hin tickt, und einem regelmässig auf die virtuelle Uhr schauen lässt. Läuft die Zeit aus, ist das Game zu Ende. Game Over. Und wenn man schlecht gespeichert hat darf man das gesamte Spiel von vorne beginnen. Und dies stört mich gewaltig. Ich verbinde Dead Rising damit die Welt zu erkunden, und gemütlich, ohne Stress, Zombies ins endgültige Jenseits zu befördern. Stattdessen hetzte ich nun panisch etwa 5x durch das kleine Dörfchen, suche bestimmte Teile und schaue alle 5 Minuten wie viel Zeit ich noch habe. Einfach nur unschön. Und wie bereits angetönt ist auch das Speichern nervig und umständlich, oftmals durfte ich gute 30 Minuten Spielzeit von vorne beginnen, nur weil ich nicht speichern  konnte/wollte, und Prompt von der Masse an Zombies gefressen wurde (bzw. meine Hoden, welche ein beliebtes Ziel waren). Und zum Schluss noch das grösste Problem: Nichts neues. Jaja, neuer Charakter, neues Setting und Waffen kombinieren, Toll, wirklich innovativ. Ich erwarte grundsätzlich ein wenig mehr von einem Nachfolger, obwohl ich mir auch schon gedacht habe dass Dead Rising 2 nicht gerade innovativ sein wird.

Nun, was kann man als Abschluss sagen? Case Zero hat Ecken und Kanten, ist aber trotzdem unterhaltsam. Fans von Dead Rising, Zombies und/oder Gewalt sollten (falls möglich) zugreifen, für den Preis kann man fast nichts falsch machen. Allen anderen rate ich eher davon ab. Ich persönlich hoffe darauf dass das “richtige” Spiel dann wenigstens ein paar dieser Fehler adressiert. Holen werde ich es mir sicherlich, da ich mal ein Dead Rising für die Konsole erleben will, für welche es eigentlich entwickelt wurde.

In diesem Sinne, man sieht sich, ich geh jetzt noch mit ein paar Zombies spielen. Warum? Weil ich es kann (harhar).

P.s: Wer den Film zum Titel-Zitat kennt bekommt einen Keks.

Von Schlüsselanhängern, Games und ä/ü/ö’s…

Hach ja, die GamesCom…das “grösste Messe- und Event-Highlight für interaktive Spiele und Unterhaltung™”, oder, um es einfacher zu halten, der Himmel für Gamer. Kommende Spiele im Voraus antesten, Messebabes und gratis Schlüsselanhänger (!). Was will man mehr? Während andere Leute direkt vor Ort waren, und fleissig zockten, Schlüsselanhänger schnorrten und sich Ohrfeigen von den Messebabes abholten, hatte ich natürlich eine bessere Idee, und blieb absichtlich zu Hause. Nur um einen kompletten Eintrag im “Was wäre wenn…”- Stil zu schreiben. Basierend auf Informationen von den drei T’s: Trailern, Tweets und Tlogs. Genial! Nun denn, herzlich willkommen in meinem fiktionalen GamesCom-Ablauf, ignorieren sie alle grammatischen Fehler und bleiben sie nicht zu lange, sonst verlieren sie noch den Hang zur Realität. Schnallen sie sich an und los gehts!

Nun, ich hätte vieles machen können. Zum Beispiel beobachten wie sich andere Leute live, vor Publikum und sogar freiwillig zum Deppen machten mit Kinect/Move oder mit Spielen wie Just Dance 2. Ich hätte wohl herzlich gelacht über sie…nur um mich später selber bei einem Wii-Spiel lächerlich zu machen. Ich hätte auch mal die Leute von Twitter treffen können, in Full HD und 3D, oder das GameOne-Team stalken können, um sie vielleicht sogar auf die horrenden grammatikalischen Zustände in ihrem Internet-Forum anzusprechen. Auch mich verirren und über die Preise vom essen und Trinken aufzuregen wäre drin gewesen. Aber am ehesten hätte ich eines gemacht: Gezockt. Gezockt und Trailer angeschaut.

Ich hätte mir beim Portal 2 Trailer vor lauter Epicness in die Hosen gemacht, und hätte ernsthafte Zweifel bekommen ob ich mit all den Gels, Tunneln und Erneuerungen überhaupt das Game noch durchspielen kann. Ich wäre dann als nächstes zu Dead Space 2 Show gewatschelt (da meine Hosen ja immer noch nass waren) und wäre beeindruckt gewesen, gleichzeitig auch froh dass ich es nicht anzocken konnte, da ich sonst einen Herzinfarkt bekommen hätte. Crysis 2 wäre dann mein nächstes Ziel gewesen, die Grafik hätte mich umgehauen und im Spiel hätte ich total versagt. Egal, einmal eine Grafikhure sein und die Grafik als Kaufgrund anzugeben ist wohl noch erlaubt. Ich hätte dann noch Need for Speed: Hot Pursuit getestet, und wäre wohl hellauf begeistert gewesen, da ich recht niedrige Ansprüche habe, und schon mit Need for Speed: Undercover glücklich war (mal abgesehen dass Hot Pursuit von den Burnout-Machern entwickelt wird, was kann da noch schief laufen?).

Und dann wäre ich wohl zum Nintendo Stand, wo ich dann all den Spott über fehlende Games, den ich meiner Wii in den letzten Jahren zufügte, zurückgenommen hätte. Ich hätte mich mit Donkey Kong Country Returns und Kirby’s Epic Yarn in den Jump’n'Run-Himmel befördert, und mir dann mit Metroid: Other M den Overkill besorgt. Ich wäre auch noch von The Legend of Zelda: Skyward Sword und seinem genialen Grafikstil begeistert gewesen, da ich genug von den verwaschenen Texturen der Wii habe. Die Wii ist einfach nicht gemacht für realitätsnahe Grafik, Punkt.Und ich hätte dank Professor Layton und die verlorene Zukunft einen Grund gefunden meinen DS und mein Gehirn mal wieder mal auszustauben. Mit der klaren Meinung dass Nintendo als Sieger der GamesCom 2010 hervorging, hätte ich mir noch einen Schlüsselanhänger geholt und wäre glücklich nach Hause gefahren.

Dies alles wäre meine GamesCom 2010 gewesen. Hätte ich nicht in der Schweiz blieben müssen. Von daher: GamesCom 2010, es wäre schön gewesen mit dir, ich träume dich wieder im nächsten Jahr, versprochen!

Samus ist eine Frau! Und sie ist real!

Nintendo fährt die grossen Geschütze auf, zumindest meiner Meinung nach. Die neue Werbung zu Metroid: Other M ist einfach fantastisch gemacht. Hammer. Toll. Super. Epic. Wie eine Tafel Schweizer Schokolade. Wohl einer der besten Werbungen die ich je für ein Spiel von Nintendo gesehen habe, wenn nicht eine der besten die ich je für ein Spiel im Allgemeinen gesehen habe. Ich muss da nicht näher darauf eingehen, das Video spricht für sich selbst.

Natürlich kann man aufgrund eines Trailers das fertige Spiel nicht bewerten, Gott, bewahre. Ich habe keine Ahnung ob mich Other M restlos überzeugen wird. Was ich aber sicherlich weiss ist folgendes: Das Game wird am ersten Tag gekauft, und es wird mir gefallen. Wie stark, das werde ich dann ab dem 3. September sehen.

Nintendo, weiter so, ich will mehr (harhar).

Darauf hat die Welt gewartet!

Yay, jetzt kann ich endlich drinnen Fahrrad fahren und die Natur und frische Luft geniessen! Muss ich haben!

Multiplayer! Lokal?

Lokaler Multiplayer. In der heutigen XBL und PSN-Zeit wohl leider am aussterben, was ich sehr bedauere. Nirgends sonst spürt man die Spannung, die Wut und die SchadenFreude so stark wie Live, vor Ort (Gott, wie sich dies liest). Aus diesem Grund versuche ich mit meinen Kollegen den lokalen Multiplayer so oft wie möglich zu zelebrieren, selbst mit Games die eigentlich nicht darauf ausgelegt sind (Not macht erfinderisch). Leider ergibt sich da folgendes Problem:

Spiele welche für mich gestrichen sind (wegen Unfähigkeit meinerseits/generelles Verlieren):

  • Alle Ego-Shooter welche ein gegenseitiges Abschiessen als Ziel haben.

Spiele welche für meine Freunde gestrichen sind (aus unerklärlichen Gründen):

  • Alle Wii-Spiele
  • Left 4 Dead (1 & 2)

Spiele welche für beide Parteien gestrichen sind (aufgrund zerstörerischer Wutanfälle):

  • Blur
  • Mario Strikers Charged
  • Rayman Raving Rabbids

Die Schnittmenge davon: Red Faction Guerrilla. Das Spiel wurde fast nur im Multiplayer gespielt, und das Wrecking Ball-Achievement sollte eigentlich zeigen wie oft. Manchmal braucht es eben nicht mehr als Explosionen und Zerstörung um einen schönen Multiplayer-Abend zu geniessen.

Was jetzt der Sinn dieses kurzen Eintrages war? Nun, ev. habt ihr gelernt dass Red Faction Guerrilla ein echt gutes Multiplayer-Game ist, zumindest lokal. Und ich habe meinen Blog wieder mit etwas gefüllt. Win-Win, nicht?

Drumroll…

Und der Preis für das dümmste Zubehör was ich je zu einem Spiel aufgezwungen bekam geht an…

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